Amok- und Terrorlagen – Flüchten oder Bleiben? – Modul 6 von 7
Herausforderung für das Notfall-, Krisen- und Sicherheitsmanagement | Modul 6 von 7 der Zertifikatslehrgangsreihe zum „Threat Prevention Manager“
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Handlungsfähigkeit im Notfall-, Krisen und Sicherheitsmanagement, Zusammenarbeit mit Einsatzkräften
Amok- und Terrorlagen sowie andere lebensbedrohliche Gewalttaten stellen Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen vor außergewöhnliche Herausforderungen. Ereignisse dieser Art entwickeln sich häufig schnell, erzeugen eine unübersichtliche Lage und lassen den Betroffenen wie auch der Notfall- und Sicherheitsorganisation nur wenig Zeit zum Handeln – und dies in einer möglicherweise überaus kritischen Situation.
Das Seminar vermittelt die charakteristischen Merkmale und Unterschiede von Amok-, Terror- und anderen lebensbedrohlichen Gewalttaten. Es betrachtet relevante Phänomenbereiche, Motivlagen, Tatdynamiken und Tatmittel und leitet daraus konkrete Anforderungen an die Notfallplanung, das Krisenmanagement und die Unternehmenssicherheit ab.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, welche Handlungsoptionen Menschen in einer akuten Gefahrenlage haben. Sie werden nicht als starre Handlungsabfolge verstanden, sondern hinsichtlich ihrer situationsabhängigen Eignung, ihrer Voraussetzungen und ihrer Grenzen betrachtet.
Darauf aufbauend behandelt das Seminar die organisatorische Vorbereitung: von der Risikoanalyse und Prävention über Alarmierung, Erstmaßnahmen und interne Lagebewertung bis zur Zusammenarbeit mit Einsatzkräften. Berücksichtigt werden dabei auch aktuelle fachliche Orientierungspunkte, insbesondere die VDI-Richtlinie 4062 Blatt 2, die DIN SPEC 14027 – Corporate Security sowie – für Betreiber Kritischer Infrastrukturen – Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes.
Theorie verstehen – praktische Konsequenzen erkennen
Das Seminar verbindet fachliche Grundlagen mit Fallanalysen, Planspielen, Demonstrationen und – auf Wunsch – einem angeleiteten praktischen Übungsteil. Ausgewählte Anschauungsobjekte veranschaulichen Waffenwirkungen sowie ballistischer Schutzmaßnahmen. Dadurch werden abstrakte Annahmen überprüfbar und die praktischen Konsequenzen von Sicherheitsentscheidungen nachvollziehbar. Auch die polizeiliche Perspektive wird einbezogen.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, unterschiedliche Formen lebensbedrohlicher Gewalttaten fachlich fundiert einzuordnen, den Vorbereitungsstand ihrer eigenen Organisation systematisch zu bewerten und Schwachstellen in Alarmierungs-, Kommunikations- und Entscheidungsprozessen zu erkennen. Darüber hinaus lernen sie, geeignete Schutz- und Handlungsmaßnahmen realistisch einzuschätzen, Zuständigkeiten und Schnittstellen zu klären sowie die Zusammenarbeit mit Polizei und weiteren zuständigen Stellen wirksam vorzubereiten.
Das Seminar kann einzeln sowie als Baustein der Zertifikatslehrgangsreihe zum „Threat Prevention Manager“ gebucht werden.
Teilnehmerstimmen
▶️ Das sagen die Teilnehmenden zu unserem Seminar:
“Eine qualitativ sehr hochwertiges Seminar, welches neue Ideen und Handlungsansätze sehr gut vermittelt. Herr Hiermann und Herr Pfeifer absolute Berufsprofis!” – Florian Knop
“Sehr interessantes Seminar! Inhaltlich sehr gut, enthielt viele nützliche Handlungsempfehlungen , die unter Berücksichtigung unterschiedlicher Unternehmenskultur in der Praxis angewendet werden können. Um unser Sicherheitskonzept und unsere Sicherheitsprävention “ganzheitlich” abzudecken, werden wir sicher auf das im Seminar vermittelte Wissen zurückgreifen (z.B. Aufgabenmatrix, Taschenkarte). Das hilft im Bedarfsfall “schnell” die richtige Entscheidung zu treffen.” – Rafe Tahir, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, Mannheim
“Kompakt, praxisorientiert, auf den Punkt! Exzellenter roter Faden und genügend Raum für individuellen Fragen. Hochqualifiziertes und gleichzeitig unterhaltsamer Referententeam. Absolute Empfehlung.” – Sven Leiwesmeier, Schüco International KG
“Ein Seminar auf den Punkt gebracht. Die Theorie praktisch vermittelt. Konkrete Antworten auf Fragen. Ich werde noch ein weiteres Seminar buchen.” – Louis Krauskopf, KOP-Training
Agenda
Stündlicher Zeitplan
Mittwoch, 18. November 2026
- 9:00 Uhr
- Begrüßung und Einführung
- Seminarinhalte
- Grundlagen
- Merkmale und Dynamiken von Amok-, Terrorlagen und lebensbedrohlichen Gewalttaten
- Herausforderung für das Notfall-, Sicherheits- und Krisenmanagement
- Alarmierung | Spannungsfeld Handlungsoptionen | Täterverhalten
- Bedrohungsmanagement
- Grundlagen | Definition | Prinzipien | Annahmen | Ziele | Maßnahmen
- Handlungsoptionen bei Amok- und Terrorlagen: Flüchten oder bleiben?
- 13:00 Uhr
- Mittagspause
- 14:00 Uhr
- Vorbereitung der Notfallorganisation
- Handlungsanweisungen für den Ereignisfall | Bewertung der Risikoexposition | Maßnahmen zur Risikominimierung
- Planspiele zur Situational Awareness
- Übungsteil: Trainings und Praxisdemonstrationen für Verantwortliche und Betroffene
- Richtiges Verhalten in besonderen Bedrohungslagen | Taktische Bewegungsformen und Bewegungskonzepte | Selbstevakuierung unter Berücksichtigung von polizeilicher Einsatztaktik für den Feuerkampf | Umgang mit Täterwaffen und „Unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen“ (USBV) | Sicherung von Räumen mit einfachsten/eigenen/improvisierten Mitteln | Konzepte für den absoluten Notfall eines nicht zu vermeidenden Täterkontaktes
- 17:00 Uhr
- Ende der Veranstaltung
- Start der Zertifikatsprüfung "Threat Prevention Manager"
- Nur für prüfungsberechtigte Teilnehmer | Dauer: 60min
Referenten
Referent(en)
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Hiermann, TorstenEr unterstützt mit der auf Krisenmanagement spezialisierten Beratungskanzlei CriseConsult Unternehmen, Behörden und Regierungsinstitutionen. Außerhalb der Beraterperspektive bringt er langjährige Erfahrungen als Mitglied und Leiter in verschiedenen Einsatz- und Krisenstäben sowie als Sicherheitsberater mit. Frühere Dozententätigkeiten für die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz, ein Lehrauftrag an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und seine Verwendung als Offizier der Bundeswehr bilden zusätzliche Eckpfeiler des beruflichen Werdegangs. Die operative Tätigkeit für “TaktikTraining”, dem Kompetenzzentrum von CriseConsult für Trainings in sicherheitsrelevanten Themenfeldern, steht darüber hinaus für praxis- und einsatzerprobte Erfahrungen und Sichtweisen.
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Pfeiffer, SaschaSascha Pfeiffer ist Polizeibeamter in Nordrhein-Westfalen und hat
verschiedene Verwendungen durchlaufen. Mit Amok- und Terrorlagen
beschäftigt er sich bereits seit einigen Jahren: Als Einsatztrainer
hat der Polizeibeamte auf die Bewältigung solcher Einsatzlagen
vor bereitet und Szenariotrainings entwickelt.
Zielgruppe
Das Seminar wendet sich in erster Linie an Sicherheitsverantwortliche/Mitarbeiter von Unternehmen und Behörden, insbesondere aus den Bereichen Unternehmenssicherheit und Notfallmanagement oder beispielsweise aus kundenintensiven Beratungsbereichen von Versicherungen oder Banken, Sozialämtern, Jobcentern etc. Das Seminar verbindet bewusst Theorie und Praxis, um den Teilnehmern ein realitätsnäheres Bild der Handlungsoptionen zu vermitteln sowie den Blick für Machbarkeit und Probleme in der praktischen Umsetzung der theoretischen Inhalte zu schärfen.
Anmeldung
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Veranstaltungsort
Dieses Lehrgangsmodulfindet im Leonardo Hotel Mainz, Augustusstraße 6, 55131 Mainz statt. Wir haben für Sie im Veranstaltungshotel bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn ein begrenztes Zimmerkontingent zu ermäßigten Preisen reserviert. Bitte buchen Sie direkt beim Hotel und nennen Sie das Stichwort "SIMEDIA".
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Kosten
Die Teilnahmegebühr für dieses Lehrgangsmodul „Richtiges Verhalten bei Amok- und Terrorlagen“ beträgt € 750,–. Für Abonnenten des »Sicherheits-Berater« reduziert sich der Preis um 5%. Der Preis versteht sich zuzüglich Mehrwertsteuer. Darin enthalten sind folgende Leistungen: Dokumentation zum Download, Teilnahmebescheinigung, Mittagessen, Erfrischungen und Pausenverpflegung sowie das gemeinsame Abendessen zwischen zwei gebuchten Veranstaltungstagen.





