RKEG-konforme Sicherheitskonzeption
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Jedes Unternehmen und jede Organisation ist Gefährdungen, Risiken und Störungsszenarien ausgesetzt – bis hin zum vollständigen Ausfall von Systemen oder sogar des gesamten Betriebs. Solche Ereignisse betreffen vor allem Betreiber kritischer Infrastrukturen im Sinne der österreichischen Rechtsvorschriften, insbesondere gemäß dem „Resilienz kritischer Einrichtungen-Gesetz“ (RKEG).
Um diesen Risiken wirksam zu begegnen, ist die physische Sicherheit eine grundlegende Voraussetzung. Zentrale Handlungsfelder ergeben sich aus den Anforderungen des RKEG sowie weiterer nationaler und europäischer Regulierungen, ergänzt durch ein wirksames Business Continuity Management (BCM) und Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz. Ziel ist es, die Verfügbarkeit und Betriebssicherheit kritischer Prozesse und Leistungen nachhaltig sicherzustellen.
Wie können Sicherheitsverantwortliche diese steigenden Anforderungen in der Praxis erfüllen? Genau hier setzt dieses Seminar an: Es vermittelt den Teilnehmenden, wie sie durch gezielte Maßnahmen der physischen Sicherheit die Widerstandsfähigkeit ihres Unternehmens systematisch aufbauen, kritische Prozesse absichern und die regulatorischen Anforderungen nach dem RKEG sowie angrenzenden Vorgaben sicher erfüllen.
Die Teilnehmenden erhalten einen klar strukturierten Überblick über die Anforderungen in den Bereichen Resilienz, BCM und regulatorische Compliance – und erfahren konkret, welche Auswirkungen diese auf die praktische Umsetzung physischer Sicherheitsmaßnahmen haben.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden sowohl theoretisch als auch praktisch in die Lage zu versetzen, ein integriertes, RKEG-konformes Sicherheitskonzept zu entwickeln. Dieses soll sie befähigen, Resilienz im Unternehmen gezielt aufzubauen und nachhaltig zu verankern. Neben der Wissensvermittlung wird das Konzept im Rahmen eines praxisnahen Workshops in Gruppen erarbeitet.
Workshop am 2. Tag: RKEG-konforme Sicherheit schaffen
Anhand eines Projektes, das sich an realen Planunterlagen orientiert, werden die Schritte zur Erreichung einer RKEG-gerechten Sicherheitskonzeption durchlaufen. Ziel ist es; die Handlungsansätze und Möglichkeiten aufzugreifen und in die Lage zu versetzen, diese im Unternehmen oder in der Organisation anwenden zu können.
Lernen und Anwenden durch Praxis.
Ihr Vorteil: Sie können Ihre individuellen Problemstellungen und Projekteinsätze einbringen.
Hinweis:
Die SIMEDIA Lehrgangsreihen Security Engineer, Security Business Professional, Business Continuity Professional, Krisen- und Notfallmanager:in, Security Intelligence Analyst, BSI-IT-Grundschutz-Praktiker und Security Awareness Expert können als weiterführende bzw. parallele Vertiefungs-, Handlungs- und Praxisanleitungen genutzt werden.
Teilnehmerstimmen
▶️ Das sagen die Teilnehmenden zu unserem Seminar:
“Ich bin mit dem Seminar insgesamt sehr zufrieden. Die Inhalte wurden praxisnah und verständlich vermittelt und lassen sich gut auf den eigenen Arbeitsalltag übertragen. Besonders hervorheben möchte ich den Workshop am zweiten Tag, der sehr gut aufgebaut war und die Möglichkeit geboten hat, das Gelernte direkt anzuwenden und gemeinsam zu vertiefen.” – Markus Fröhlich, YNCORIS GmbH & Co. KG
“Durchweg sehr gute Organisation und professionelle Arbeitsmittel, spannende Beispiele, abwechslungsreiche Gestaltung ” – Bernhard Lipss, Dormakaba
“Die Veranstaltung ist uneingeschränkt weiterzuempfehlen. Hervorragende Betreuung, professionelle Inhalte und praxisnahe Workshops machten sie besonders wertvoll. Vielen Dank für die informative und gewinnbringende Erfahrung.” – Annette Wempe, VZM
Agenda
Stündlicher Zeitplan
Erster Veranstaltungstag
- 09:00 Uhr
- Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung
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Referent(en)
Loibl, Peter
- 09:15 Uhr
- Grundstruktur und – Inhalte von Resilienz, BIA und BCM – was ist gemeint und was braucht es, wie wird es umgesetzt?
- Was ist Resilienz, was ist BIA, was ist BCM? | Anwendungsbereich: Um was muss sich Resilienz/BIA/BCM kümmern? Wie sind die Themen aufgebaut? Wie finden sie Anwendung im Unternehmen? | Strategische Ansätze, wen oder was braucht es und wie geht es? | Assets und Business Impact Analyse (BIA) | BCM- und Resilienzstruktur und -Organisation einführen | Aus der Praxis für die Praxis: Handlungs- und Anwendungsbeispiele
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Referent(en)
Ribbe, Mike
- 10:00 Uhr
- Strukturierter Ansatz zur Umsetzung von RKEG und Resilienz
- Was ist das Resilienz kritischer Einrichtungen-Gesetz (RKEG)? – Strategie und Entwicklung
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Referent(en)
Ribbe, Mike
- 10:45 Uhr
- Kaffeepause
- 11:15 Uhr
- Der Weg zum Sicherheitskonzept: Das Rad muss nicht neu erfunden werden
- Erstellen von Risiko- und Gefährdungsanalysen für RKEG-Standorte und Funktionen | Entscheidend: Handlungsziele und Ansätze, Maßnahmen und Schutzzonen | Sehr hilfreich: der PDCA-Ansatz (Plan, Do, Check, Act) | Welche Bausteine sind schon vorhanden? Welche Bausteine braucht es noch? | Branchentypische Regularien und Leitfäden
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Referent(en)
Loibl, Peter
- 12:00 Uhr
- Mittagspause
- 13:00 Uhr
- Physische Sicherheit – wie gestaltet sich physische Sicherheit im Kontext RKEG?
- Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung von unbefugten Zutritten | Kontrolle und Überwachung des Zutritts zu kritischen Objekten | Möglichkeiten und Maßnahmen: Perimeter-/Zaunanlage, Anfahrschutz, Fassadenschutz, Ein-/Ausgänge, Tore | Zielreflektion: was kann erreicht werden, was nicht | Praxiserfahrungen und Empfehlungen für den effektiven Einsatz |
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Referent(en)
Loibl, Peter, Ribbe, Mike
- 14:00 Uhr
- Technische Sicherheit – wie gestaltet sich technische Sicherheit im Kontext RKEG?
- Sicherheitsmaßnahmen zu Detektion und Alarmierung | Überwachung und Alarmierung von sicherheitsrelevanten Ereignissen | Möglichkeiten und Maßnahmen; Einbruch- und Überfallmeldetechnik, Zutrittskontrolle, Videotechnik, Alarmaufschaltungen, Monitoring, Zentralen | Zielreflektion: was kann erreicht werden, was nicht | Praxiserfahrungen und Empfehlungen für den effektiven Einsatz
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Referent(en)
Loibl, Peter, Ribbe, Mike
- 14:45 Uhr
- Kaffeepause
- 15:15 Uhr
- Betrieb und Personal – wie gestaltet sich eine effiziente Betriebs- und Personalorganisation im Kontext RKEG
- Maßnahmen zur Betriebsorganisation im Sicherheitsmanagement | Etablierung eines funktionierenden Alarmmanagements. Regelmäßige Überwachung und Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen, um Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben | Möglichkeiten und Maßnahmen: Betriebskonzept, Aufgaben und Prozesse, Personaleinsatz, Plan-Do-Check-Act, Controlling | Zielreflektion: was kann erreicht werden, was nicht | Praxiserfahrungen und Empfehlungen für den effektiven Einsatz
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Referent(en)
Loibl, Peter, Ribbe, Mike
- 16:00 Uhr
- Verfügbarkeitsmanagement und IT – wie gestaltet sich IT / OT (Operational IT) -Sicherheit im Kontext RKEG
- Sicherheitsmanagement heißt Verfügbarkeitsmanagement | IT- und Cyberrisiken auch für die Sicherungstechnik – Szenarien | Die unbekannte Größe: Operational IT (OT) – Angriffsvektoren | Aufgaben und Maßnahmen zur Erreichung von IT- und technischer Verfügbarkeit | Schutz und Handlungsansätze einer funktionierenden OT-Sicherheit | Praxiserfahrungen und Empfehlungen für den effektiven Einsatz
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Referent(en)
Loibl, Peter, Ribbe, Mike
- 16:30 Uhr
- Sicherheitsmanagement und Wirtschaftlichkeit
- Kann Sicherheitsmanagement im Unternehmen wirtschaftlich sein? | Handlungsansätze und Möglichkeiten zur Erreichung von Wirtschaftlichkeit | Die gleiche Sprache sprechen: Wie lässt sich Wirtschaftlichkeit darstellen? | Erfolgreiche Ansätze für ein effektives Projektmanagement zur Erreichung von RKEG- und Resilienz
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Referent(en)
Loibl, Peter, Ribbe, Mike
- 17:00 Uhr
- Ende des ersten Veranstaltungstages
- Anschließend gemeinsames Abendessen
Zweiter Veranstaltungstag – Workshop
- 08:30 Uhr
- Workshop: RKEG-konforme Sicherheit schaffen
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Referent(en)
Loibl, Peter, Ribbe, Mike
- Projektgestaltung und Inhalte als Ausgangslage
- Definition von Assets und Schutzgütern
- Von der BIA (Business Impact Analyse) zur zielgerichteten Risiko- und Gefährdungsanalyse
- Schutzziele und Verfügbarkeitsanforderungen
- Sicherheitskonzeption: Bausteine und Maßnahmen am Beispiel
- Physische Sicherheit | Technische Sicherung | Betrieb / Organisation | Personal
- Technik- und Verfügbarkeitskonzeption
- Umsetzung: Von der Planung bis zum Betrieb – Best Practice
- 16:30 Uhr
- Ende des Workhops
Referenten
Referent(en)
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Ribbe, MikeBetriebswirt, Master Professional (M. Pro), Bachelor Professional (B. Pro), Meister Informationstechnik. Berater bei der Von zur Mühlen’sche GmbH mit den Schwerpunkten Planung und Beratung in Fragen der Informationssicherheit und Gefahrenmeldetechnik, Brandmelde-, Einbruchmelde- und Videoanlagen, Entwicklungen von Sicherheitskonzeptionen und -analysen, Redakteur des “Sicherheits-Berater”.
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Loibl, PeterDipl.-Ing. Nachrichtentechnik, Master of Laws (LL.M.). Geschäftsführer der VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, Bonn. ISMS ISO 27001 Lead Auditor. Seit 1993 u. a. in umfangreichen Projekten mit der Beratung und Planung von Videosystemen und Leitstellen befasst. Mitglied im Arbeitskreis Alarmempfangsstellen der DKE.
Zielgruppe
BCM-Verantwortliche, IT Service Continuity Manager, Krisen- und Notfallmanager, Unternehmens- und Sicherheitsberater, Risikomanager, Revisoren, Koordinatoren und Projektverantwortliche sowie interne und externe Auditoren mit Bezug zum Business Continuity Management, Quer- und Neueinsteiger im Bereich der Unternehmenssicherheit und Sicherheitsdienstleistung, Mitarbeiter mit Security-Aufgaben, Werkschutzmitarbeiter, Facility Manager, Mitarbeiter der Versicherungsbranche, Errichter von Sicherheitstechnik
Anmeldung
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Veranstaltungsort
Dieses Seminar findet im Hotel Roomz, Rothschildplatz 2, A-1020 Wien statt. Wir haben für Sie im Veranstaltungshotel bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn ein begrenztes Zimmerkontingent zu ermäßigten Preisen reserviert. Bitte buchen Sie direkt beim Hotel und nennen Sie das Stichwort "SIMEDIA".
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Kosten
Die Teilnahmegebühren für das zweitägige Seminar betragen € 1.350. Für Abonnenten des »Sicherheits-Berater« reduziert sich der Preis um 5%. Der Preis versteht sich zuzüglich Mehrwertsteuer. Darin enthalten sind folgende Leistungen: Dokumentation zum Download, Teilnahmebescheinigung, Mittagessen, Erfrischungen und Pausenverpflegung sowie das gemeinsame Abendessen zwischen zwei gebuchten Veranstaltungstagen.






