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Teilnahmegebühren

Amok/Terrorlagen

690,- EUR

Termine

Amok/Terrorlagen

06.06.2019

in Frankfurt am Main/Neu-Isenburg


Beratung / Kontakt

Tel. +49 228 96293-70

Fax +49 228 96293-90

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Richtiges Verhalten bei Amok- und Terrorlagen

Flüchten oder bleiben? – Praktische Übungen – Krisen- und Notfallmanagement

 

Amokläufe und Terroranschläge sind ein Alptraum für alle Betroffenen. Ohne Vorwarnung versuchen ein oder mehrere Täter möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen, Angst zu verbreiten, Infrastrukturen zu beschädigen oder das Vertrauen in Sicherheitskonzepte zu erschüttern. Der „Global Terrorism Index“ verzeichnet seit 2014 mehr als 25 Tote durch Terroranschläge in Deutschland, in Europa zählt der Index mehr als 800 Tote allein 2016. Durch Amokläufe wurden seit 1999 über 60 Menschen in Deutschland getötet. Damit sind wir allein im Bereich der Amokfälle von US-amerikanischen Verhältnissen mit über 1.200 Toten und über 3.500 Verletzten bei nahezu 1.000 Amokläufen seit 2013 noch weit entfernt. Und dennoch gilt es, sich in der Notfallorganisation eines Unternehmens auf derartige Szenarien vorzubereiten – wie auf andere Sonderlagen eben auch.

 

Amok- und Terrorlagen unterscheiden sich in Hinblick auf Täterpsychologie und Motivation. Für die Vorbereitung auf derartige Situationen, für Handlungsanweisungen im Notfall- und Krisenmanagement sowie mit Blick auf Verhaltenstrainings für Mitarbeiter ist die Unterscheidung jedoch zweitrangig. Vielmehr gilt es, für derartige Anschlagsszenarien grundlegende Festlegungen in der Notfall- und Krisenmanagementorganisation zu treffen, Beschäftigte möglichst schnell zu alarmieren
und Mitarbeiter auf richtiges Verhalten hin zu schulen.

 

Das Seminar

  • beschreibt die Charakteristik von Amok-und Terrorlagen,
  • informiert über die Bandbreite von möglichen Tatwaffen und ihren Wirkungen
  • beleuchtet Handlungsoptionen aus Sicht derer, die (plötzlich) betroffen sind und
  • zeigt notwendige Vorbereitungen in der Organisation eines Unternehmens oder einer Behörde auf


Ergänzt wird die Theorie durch Planspiele, Beispieldemonstrationen und Anschauungsobjekte sowie durch einen praktischen Übungsteil. Dabei wird auch die polizeiliche Sichtweise beleuchtet. 


Das Seminar verbindet bewusst Theorie und Praxis, um den Teilnehmern ein realitätsnäheres Bild der Handlungsoptionen zu vermitteln sowie den Blick für Machbarkeit und Probleme in der praktischen Umsetzung der theoretischen Inhalte zu schärfen. Das, was demonstriert wird, ist ‚reality based‘ und einsatztaktisch vielfach erprobt.


Zielgruppe:
Das Seminar wendet sich in erster Linie an Sicherheitsverantwortliche / Mitarbeiter von Unternehmen und Behörden, insbesondere aus den Bereichen Unternehmenssicherheit und Notfallmanagement oder beispielsweise aus kundenintensiven Beratungsbereichen von Versicherungen oder Banken, Sozialämtern, Jobcentern etc.