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690,- EUR

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Seminar

25.01.2022

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Radikalisierung und Extremismus bei Mitarbeiter/innen - erkennen, begegnen, vorbeugen!

Auf einen Blick 


Spektrum - Dynamik - Prävention - Fallmanagement 

 


  

Termin:
25. Januar 2022
   

Veranstaltungsort:
Mercure Hotel Frankfurt Airport Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 190,
63263 Neu-Isenburg, Tel: +49 6102 5994-0

 

Hinweis:
Bei anhaltender Verschärfung der aktuellen Corona-Lage wird der Lehrgangsteil ggf. online durchgeführt. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bis spätestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

   
 

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter von Unternehmen, Behörden und Hochschulen aus den Bereichen Sicherheit, Personal, Recht, Verwaltung, Kommunikation sowie Betriebsräte, Ausbilder und weitere Verantwortliche, die mit den Themen Prävention und Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert sind.

Zugelassen sind lediglich Unternehmensvertreter. Anmeldungen von Privatpersonen können nicht entgegengenommen werden. Wir bitten um Ihr Verständnis!

   
   
Zur Gewährleistung Ihrer höchstmöglichen Sicherheit bei unseren Präsenzveranstaltungen verfahren wir nach der „3G-Regel“: Die Teilnahme an Vor-Ort-Veranstaltungen ist nur möglich, sofern Sie vorab getestet, geimpft oder genesen sind. Bei mehrtägigen Veranstaltungen wird die SIMEDIA für Folgetage Testmöglichkeiten aufzeigen.
 

 


 

 

Blickte man zuletzt vorrangig auf zunehmend rechtsextreme Entwicklungen (z. B. der Mord an Walter Lübcke, Vorgänge rund um das KSK und einzelne Polizeibehörden) sowie islamistisch-salafistisch geprägte Gewalttaten, so rückten zuletzt zunehmend auch extremistische Übergriffe und Gewalttaten aus dem sog. "Querdenker"-Spektrum in den Fokus, man denke an den Mord in Idar-Oberstein.

 

Auch in der digitalen Welt nimmt die Verortung des Themas kontinuierlich zu.

 

Das Thema „Früherkennung von Radikalisierungsprozessen bei Mitarbeiter/Innen“ gewinnt nicht nur bei Sicherheitsbehörden an Priorität!

 

Auch in Unternehmen und Institutionen, in denen Menschen mit den verschiedensten Erfahrungen, Biografien und kulturellen Hintergründen zusammenkommen, gilt es ein Klima der Achtsamkeit für mögliche Krisenverläufe zu schaffen. Die Prävention von Radikalisierungstendenzen und Handlungssicherheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Ereignisfall muss nachhaltig gestärkt werden.

 

Verlässliche Persönlichkeits- oder Sozialprofile jener Menschen, die sich radikalisieren, lassen sich bislang nicht erkennen. Ihr verbindendes Element ist vielmehr ein diffuses und höchst subjektiv gefärbtes Erleben persönlicher Missstände, in denen extremistische Botschaften und Radikalisierungsprozesse einen Anknüpfungspunkt finden. Hier bildet sich auch ein Rekrutierungspool nicht nur für islamistische Organisation sondern auch andere Gruppierungen, z.B. im rechtsextremen Bereich bzw. der sog, "Querdenker-Szene".

 

Trotz der Vielfältigkeit biografischer Wege in den Extremismus fällt auf, dass terroristische Gewalt sowie islamistisch motivierte Ausreisen immer den Endpunkt eines Entwicklungsprozesses darstellen, der durch charakteristische Merkmale im Verhalten und in der Kommunikation der späteren Täter begleitet wird. Hier kann Prävention ansetzen!

 

Das SIMEDIA-Seminar fokussiert fallbezogen den Verlauf von Radikalisierungsdynamiken mit einem besonderen Blick auf die Prävention, Früherkennung und Intervention solcher Prozesse. Das Erkennen, Einschätzen und Entschärfen von Radikalisierungsprozessen setzt eine breite Sensibilisierung sowie die Netzwerkarbeit zwischen verschiedenen Akteuren voraus.

 

Wie eine solche Zusammenarbeit aussehen kann, wird Dr. Nils Böckler in dieser Veranstaltung anhand zahlreicher Fallbeschreibungen ebenso beleuchten, wie die Instrumente, die Sicherheitsverantwortlichen dabei zur Verfügung stehen.

 

 

 

Profitieren Sie als Teilnehmer von

 

  • Hintergrund und Praxiswissen zu diesem hochaktuellen und brisanten Thema

  • Methoden zur eigenständigen, kontinuierlichen Risikoeinschätzung

  • Strategien, wie Radikalisierungstendenzen bei Mitarbeitern früh erkannt und deeskalierend gemanagt werden können