Teilnahmegebühren

Forum + Workshop

1.700,- EUR


Forum

1.150,- EUR

Termine

Forum + Workshop

04.09.2018 - 06.09.2018

in München


Forum

04.09.2018 - 05.09.2018

in München


Beratung / Kontakt

Tel. +49 228 96293-70

Fax +49 228 96293-90

E-Mail: info(at)simedia.de

Agenda

Jahresforum "Videoüberwachung / Videotechnik"
 

mit optional buchbarem Planungsworkshop

 
Veranstaltungsdauer Forum:
2 Tage
 

Beginn des Forums: 9:00 Uhr

 

Moderation:
P. Loibl, VON ZUR MÜHLEN‘SCHE GmbH, BdSI

 

 

Videoüberwachung in der Unternehmenspraxis: Herausforderungen und Lösungen

 

Projektierung und Umsetzung "Ersatzbeschaffung Videoaufzeichnung" an sämtlichen Standorten der Luzerner Kantonalbank AG
R. Häusermann, Luzerner Kantonalbank AG

  • Quo Vadis: Was waren unsere Anforderungen ans neue Videoaufzeichnungssystem?
  • Auf was haben wir bei der Evaluation besonderen Wert gelegt?
  • Wie verlief der Projektstart und die darauffolgende Umsetzung an den Standorten?
  • Fazit nach 8 Monaten Betrieb / Hürden bis Projektabschluss
  • Welchen Mehrwert bietet das neue System nun?

 

Sinfonie der Sicherheit – Intelligente Videosicherheitstechnologie für ein neues Wahrzeichen!
A. Haack, DEKOM Security

  • Die Elbphilharmonie, vom alten Kaispeicher zur schönsten Philharmonie weltweit
  • 10 gemeinsame Jahre der Projektarbeit mit Hochtief Construction GmbH
  • Der Planungsauftrag für ein intelligentes und hochredundantes Video- Sicherheitssystem
  • People Counting - Eine besondere Herausforderung bei zahlreichen Ein- und Ausgängen, auf den Rolltreppen und vor den Fahrstühlen
  • Einsatz von Multifokalkameras - denn weniger ist häufig mehr! Vorteile der Kameratechnologie
  • 450 Full HD Kameras, redundante Speicher und ein intelligentes Videomanagement
  • Virtuelle Server auf einem Großrechner für alle Gewerke
  • Netzwerkbasiertes Videosystem in mehreren Bereichen eingeteilt für maximale Sicherheit
  • Eine Kofferdetektion für ein wenig mehr an Sicherheit
  • Fazit und Empfehlungen

 

 

Herausforderung Videoplanung

 

Best Practice: Video im Sicherheitskonzept

K. Behling / J. Schulz, VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI

  • Grundsätze der Videoplanung – Sie gelten auch im IP-Zeitalter!
  • Einsatz von Planungstools
  • Was muss unbedingt ins Pflichtenheft?
  • Videomanagement, Integration und Ergonomie – Aus Sicht des Benutzers denken!

 

Lost in Information – Ein Orientierungsleitfaden im technologiegetriebenen Markt der Videotechnik

  • Wie ein Ei dem Anderen: Sind aktuelle Lösungen und Produkte überhaupt noch unterscheidbar?
  • Relevante Kriterien definieren: Wie findet man Technik mit den passenden Eigenschaften?
  • Korrelation gesucht: Wie werden aus funktionalen Anforderungen messbare technische Features?
  • Theorie und Praxis: Was haben Datenblattangaben mit der Realität gemeinsam?
  • Fehlanzeige Kontinuität: Besteht der Kameramarkt nur aus Produktankündigungen und Auslaufmodellen?
  • Ende gut, alles gut: Wie es gelingen kann, die Ziele zu erreichen.

 

Videoüberwachung in Zeiten der neuen Datenschutzgrundverordnung – Was geht noch, und wie?
U. Dieckert, DIECKERT Recht und Steuern

  • Neue Zulässigkeitsvoraussetzungen
  • Neue Informationspflichten
  • IT-Sicherheit und Datenschutz: zwei Seiten einer Medaille
  • Datenschutz-Folgeabschätzung und Verfahrensverzeichnis
  • Verteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Betreiber und Errichter
  • Sanktionen und Haftung

 

 

IT-Security – (Vernachlässigter) Sicherheitsgarant in der Videotechnik

 

Die Kamera als Angreifer?! Videoüberwachung im Cyberspace – aber sicher!
L. Rossa, VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI

  • Fallbeschreibungen und Erkenntnisse: Kamerasysteme als Bausteine für schadbringende Botnetze

  • Informationssicherheit:

    • ISO 27001 und 27002 als Basis für IT-sichere Planung, Installation und Betrieb
    • BSI-Grundschutz 2.0: das „entschlackte“ neue Kompendium

  • Video in der Cloud – aber wie? Checklisten für den sicheren Einsatz

  • IT-Sicherheitskonzept für Videosysteme: Was muss rein, wie geht man es an?

   


 

Zweiter Veranstaltungstag: 

 

Grundsätze und Maßnahmen für eine erfolgreiche Auswahl und Einsatz von Videotechnik

N.N.

  • Videoüberwachungssystem vs. Videodokumentationssystem – unterschiedliche Anforderungen für unterschiedlichen Einsatz
  • Einsatz von Planungstools – Gute Hilfen zur Projektierung von Videotechnik und deren Leistungsparameter
  • Markt- und Leistungserhebungen – wie geht man vor?
  • Leistungsfähigkeit und Funktionsumfang von Videomanagement-Oberflächen und Produkten
  • Einsatz von „Standardhardware“ und Standardroutinen für die Videotechnik
  • Verfügbarkeitssicherung für Videosysteme:

    • Infrastruktur- und Netzanforderungen
    • Maßnahmen zur Ausfallsicherung

  • Video und Securitymanagement - Grundsätze für eine leistungsfähige Integration in Leitstellen und Sicherheitszentralen

 

Leistungs- und rechtssichere Planung und Beschaffung von IT-basierten Videosystemen

P. Loibl, VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI

  • Das verkannte Potenzial - Bedarfsplanung: „Leistungsphase 0“ als Ausgangsbasis eines jeden Videoprojektes
  • Videoprojekte werden zu IT-Projekten - Chancen und Risiken

    • Der klassische Planungsablauf funktioniert nicht mehr!
    • Veränderte Planungsschritte in einem IT-basierten Videoprojekt
    • Neue Planungsinhalte für die Videotechnik und deren Infrastruktur

  • (Neues) Datenschutzrecht seit 25.05.18: Wie können die Anforderungen in der Planung effektiv umgesetzt werden
  • Videotechnik und -funktionen leistungssicher beschreiben: Gestaltung und Inhalte eines Vergabeverfahrens
  • Normen hilfreich und konstruktiv nutzen: Die DIN EN 62676 als relevante Norm zur Videoplanung
  • Wartung war gestern! Welche Instandhaltungsleistungen sind für IT-Videosysteme erforderlich?
  • Wirtschaftlichkeit und Investitionssicherheit - veränderter LifeCycle!

  

 

Intelligente Videotechnik

 

Videobasierte, automatisierte Gesichtserkennung – Wie ist der Stand der Technik?
S. Dufaut / M. Pyka, IDEMIA Identity & Security

  • Technologien und Funktionsweise moderner Videoanalytik
  • Einsatzszenarien und Mehrwert: die automatisierte Voranalyse und Auswertung von Massenvideodaten
  • Ausgewählte Projektbeispiele und Erfahrungen: Was funktioniert in „real life“ wirklich?

 

Was kann intelligente Videosensorik wirklich leisten? - und was nicht!

A. Unterberger, Technologie Beratung Unterberger-Consult

  • Wie funktioniert moderne Videosensorik?
  • Intelligenz in der Kamera, im Server oder in der Cloud? Nur eine Frage der Philosophie?
  • Intelligente Videosysteme im Spannungsdreieck Menschen - Technik – Datenschutz
  • Zielsetzungen: Prävention vs. Recherche
  • Leistungsspektrum und Anwendungsfelder: Praxis-Demonstrationen

    • Perimeteranwendungen
    • Objekterkennung und -klassifizierung
    • Kennzeichenerkennung
    • Videoanalyse mit Thermalkameras
    • Zählen, Heat-Maps
    • Rauchdetektion

  • Ist mit Videosensorik „alles“ möglich? Grenzen intelligenter Bildanalyse
  • Welche weiteren Anwendungsbereiche sind zu erwarten? 3D-basierte Videodetektion und weitere Technologie-Trends

 

 

Videotechnik im Sicherheitskonzept

 

Videotechnik im Sicherheitskonzept eines Logistikdienstleisters
M. Selinger, trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH

  • Anwendungsfelder für Videotechnik in Logistikprozessen: Anforderungen, Konzepte und konkrete Lösungen
  • Optimale Ergebnisse gibt es nur bei optimaler Planung – aber wie gelingt diese? Erkenntnisse und Empfehlungen!
  • Anwendungsrisiken
  • Aus aktuellem Anlass…Realisierung der Prozessvisualisierung auf Grundlage der EU-DSGVO

 

 

Ende des Forums: ca. 17:00 Uhr

 
 



 
Workshop "Planung von Videosystemen"

 
Veranstaltungsdauer:
1 Tag
 

Beginn des Workshops: 8:30 Uhr


Workshopleitung:
P. Loibl, VON ZUR MÜHLEN'SCHE GmbH, BdSI /
K. Behling, VON ZUR MÜHLEN'SCHE GmbH, BdSI
 

Die Teilnehmer erarbeiten mit den Dozenten ein Anforderungsprofil für eine Videoüberwachungsanlage. Anhand von imaginären Projekten wird eine vorausgehende Risikoanalyse und Schutzzieldefinition als Basis erarbeitet. In der Folge sollen die Teilnehmer alle Leistungsschritte, die zur Implementierung einer Videoüberwachung in die Sicherheitsarchitektur eines Objektes notwendig sind, kennen lernen, typische Planungs- und Ausführungsfehler bei der Implementierung von Videoüberwachungssystemen sollen vermieden werden.
 

Neben diesem Planungswissen steht die Präsentation, das „Verkaufen" der Planungsergebnisse an die Entscheidungsträger im Fokus. Jedes Workshop-Projekt wird dem Plenum vorgestellt und kritisch hinterfragt.

 

  • Ist-Analyse (technische, organisatorische, rechtliche Situation)
  • Bildung des Projektteams aus verschiedenen Abteilungen
  • Entwicklung der Zielvorstellung und des Schutzziels
  • Bedarfsanalyse, Expansionskonzept
  • Analog oder digital? Oder beides? Pro und kontra
  • Sicherheits- / Organisations- / Technik- und Integrationskonzept
  • Einsatz teurer Technik und billiges Personal?
  • Wertschöpfung oder Wertverlust? Kosten- und Wirtschaftlichkeitsabschätzungen
  • Akzeptanz durch Mitarbeiterinformation. Müssen neue Betriebsvereinbarungen geschlossen werden?
  • Technische Planung und organisatorische Rahmenbedingungen für ein gut funktionierendes Videoüberwachungskonzept
  • Beispiele von Projektierungshilfsmitteln (z.B. Tabellenkalkulation zur Dimensionierung von digitalen Bildspeichern)
  • Entscheidungsmatrix (Entscheidungsvorlage)
  • Terminpläne
    Ausführungsplan
  • Ausführungsphase
  • Kritische Projektaufgaben, die regelmäßig dazu führen, dass die Zielsetzungen nur unzureichend und mangelhaft erreicht werden.
  • Richtige Abnahme der Videoüberwachungsanlage - Vorgehensweise, Checklisten, Tests
  • Anforderungsprofil Schulung
  • Sinnvolle Dokumentation

 
Ende des Workshops: 16:00 Uhr