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05.02.2019 - 06.02.2019

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Agenda

5. Jahresforum 'Sicherheit im Ausland'
 

Gefährdungsanalysen - Sicherheitsmaßnahmen - Sicherheitskonzepte

 

Veranstaltungsdauer: 2 Tage

 

Beginn des Forums: 5. Februar 2019, 9:00 Uhr 

 

Moderation:
R. Hauber, ISCM GmbH

 

 

DER NEUE NAHE OSTEN – EIN AKTUELLES UND ZUKUNFTSWEISENDES GESAMTBILD DER UNTERSCHIEDLICHEN KONFLIKTPARTEIEN

 

Konfliktregion Naher Osten: Fragile Staatlichkeit – sich überlagernde Interessen – Was darf man erwarten?

Dr. G. Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik 

  • Die Proteste des arabischen Frühlings und ihre Folgen
  • Bürgerkriege in Libyen, Syrien und im Jemen
  • Aufstieg und Fall des Islamischen Staates (IS)
  • Gegenrevolution in Ägypten
  • Kalter Krieg am Golf: Saudi-Arabien und die Emirate gegen Iran
  • Die neue Kurdenfrage in der Türkei und Syrien
  • Rückzug der USA und Aufstieg Russlands
  • Israel und seine Nachbarn
  • Was dort tätige Unternehmen beachten sollten

 

 

SO SCHÜTZEN ANDERE UNTERNEHMEN IHRE MITARBEITER AUF GESCHÄFTSREISEN

 

Benchmark „Sicherheit auf internationalen Geschäftsreisen“ – Reisesicherheitsmaßnahmen deutscher Unternehmen im Vergleich

T. Walther, Manager International Security, DB Engineering & Consulting GmbH

  • Wie wird internationale Sicherheit in den Unternehmen gelebt? Durchführung einer deutschlandweiten Umfrage
  • Internationale Sicherheit ist Chefsache (Ergebnisse, Statistiken und Schlussfolgerungen der Umfrage)
  • Steigerung der Effektivität im Heimatland (Umsetzung der Erkenntnisse durch Toolnutzung, Dienstleister, Schulungen)
  • Verbesserung der Sicherheit im Ausland (Umsetzung der Best Practices in Israel durch Onsite Security Assessments und Evacuation Planning)

 

 

SICH UND IHRE MITARBEITER BEI AUSLANDSEINSÄTZEN BESSER SCHÜTZEN

 

Gefährdungsbeurteilung für berufliche Auslandseinsätze – Ein Leitfaden zum Schutz der Mitarbeiter: Arbeitsschutz, Medizin und Sicherheit

Dr. S. Siegmann, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

  • Ein oft vergessenes Thema
  • Impfprävention ist nur ein kleiner Teil
  • Organisationsverschulden vermeiden!
  • Praktische Arbeitshilfen

 

 

AUSLANDSICHERHEIT 4.0 – DIGITALISIERUNG, AUTOMATISIERUNG, NEUE IT-LÖSUNGEN

 

EMNS - Emergency Mass Notification System – Rechtzeitiges Informieren von 20.000 Mitarbeitenden in 130 Ländern

M. Wagner, Senior Sicherheitsrisiko- und Krisenmanager der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

  • Wo befinden sich eigentlich die Mitarbeitenden unseres Unternehmens im Ausland?
  • Welche Grenzen setzt die EU DSGVO? EU vs. US Anbieter
  • Welche Module bieten moderne EMNS Systeme?
  • Wie gestaltet sich der Ausschreibungsprozess und was ist zu beachten?
  • Fazit: Sinnvolle Tools oder nettes Spielzeug?

 

 

Neue Wege durch Digitalisierung im Sicherheitsmanagement: Vom elektronischen Sicherheitsatlas bis zum elektronischen Dienstreiseantrag bei der KfW Bankengruppe

T. Jehmlich, Abteilungsdirektor Sicherheitsmanagement, KFW Bankengruppe

  • Sicherheitsatlas

    • Elektronisches und landesspezifisches Welcome-Package
    • Automatisierte Informationsaufbereitung
    • Automatisierte Informationsbereitstellung
    • Need to know vs. Information overflow

  • Elektronischer Dienstreiseantrag

    • Verschlanktes und papierloses Genehmigungsverfahren
    • Automatisierte Informationsbereitstellung für alle Schnittstellen
    • Schließung von Informationslücken
    • Generierung Datenbank für Erreichbarkeiten

  • Projekterfahrungen und Ausblick

 


Travel Security goes digital: Die Einführung einer Travel Security App im global operierenden Unternehmen – Planung, Implementierung und Erfahrungen im Betrieb

G. Kleinschroth, Leiter Reise- und Projektsicherheit /A. Rohmeder, Expertin für interne und externe Kommunikation, beide Siemens AG

  • Human centric statt product centric: Der Design Thinking-Ansatz in der Reisesicherheit. Erwartungen von Mitarbeitern, Management und Corporate Security
  • „Tracking“ oder „Safety Check“? Das Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Datenschutz
  • Welche Inhalte stelle ich zur Verfügung? Eigene Inhalte oder Fremdinhalte? Was hilft dem Reisenden, was verunsichert ihn, was nervt ihn, was verärgert ihn?
  • SOS: Die Definition von Back Office-Prozessen für den Notfall (zentral / dezentral; Lokalisierung von Mitarbeitern, Einzel- und Massenkommunikation, direkte Unterstützung).
  • Mitarbeiterfeedback

 

 

Sicherheitsmanagement V 4.0 in NGOs – Mission impossible?

A. Papp, Internationaler Direktor für Emergency Response, SOS-Kinderdorf International

  • Humanitäre Prinzipien als Basis für Akzeptanz und Sicherheit in Konfliktgebieten
  • Neue Technologien und NGOs – wie passt das zusammen?
  • Case Study - Risiko Management mit DHL Resilience 360
  • Einsatzmöglichkeiten von UAVs und Satelliten in Krisengebieten
  • Satellitenbasierte Risiko- und Vulnerabilitätsanalysen vs. lokales Wissen

 

 

Ende des 1. Veranstaltungstages: 17:00 Uhr

 

Anschließend:
Besuch des SPIEGEL-Hauses mit interessanten Fakten zu einem der modernsten Mediengebäude Europas; Hintergrundinformationen zur Arbeitsweise der SPIEGEL-Redaktion; Recherche, auch in sicherheitskritischen Ländern; Verifikation von Informationen; Schutz der Mitarbeiter und Informanten uvam. Nach dem Bericht des SPIEGEL-Redakteurs Martin U. Müller können Sie in einer anschließenden Diskussionsrunde alle Fragen stellen, die Sie schon immer an einen Journalisten richten wollten.

 

Gemeinsames Abendessen, Erfahrungsaustausch mit Kollegen

 

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FORTSETZUNG AUSLANDSICHERHEIT 4.0 – DIGITALISIERUNG, AUTOMATISIERUNG, NEUE IT-LÖSUNGEN

 

Erfolgreiches Travel Risk Management in einem international tätigen Unternehmen/Optimiertes  Reisemanagement mit Hilfe moderner Tools

C. Haas, Lead Travel & Fleet Management, Zalando SE/
M. Stamm, A3M Mobile Personal Protection GmbH

  • Implementierung eines Travel Risk Managements bei Zalando
  • Lessons Learned
  • Erfahrungen aus dem Live Betrieb / Beispielcase
  • Einsatz von Tools im Travel Risk Management / gesetzliche Pflichten
  • Live Demo verfügbarer TRM-Tools / Beispielcase

 


Möglichkeiten und Grenzen einer softwarebasierten Lagebilderstellung – Aktuelle Lösungen auf dem Prüfstand

Prof. M. Kuhlmey, Professor für Risiko- und Krisenmanagement, Einsatzlehre, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin

  • Lagebilder als Grundlage für zielgerichtetes Handeln von Unternehmen
  • Verlässliche Informationsbasis als essentielle Voraussetzung für Prävention und Handeln im Ereignisfall
  • Welche Möglichkeiten / welchen Mehrwert bieten aktuelle Tools? Eine vergleichende Betrachtung
  • Wie notwendig sind sie wirklich?
  • Resumée

 


ZENTRALE VS. DEZENTRALE SICHERHEIT

 

Erfahrungsbericht: Der Regional Security Officer im Spannungsfeld zwischen Headquarter und Region – Luxus oder Mehrwert?

A. Osternig, Leiter Konzernsicherheit Deutschland, Daimler AG

  • Global Security Policy v.s lokale & regionale Bedürfnisse
  • Expat vs. Local – Verantwortung für Mitarbeiter im Ausland
  • Brandschutz und Werkschutz im Ausland vs. Deutschland

 

 

Sicherheitsmanagement für humanitäre Helfer in Krisenländern - Wann übersteigt das Risiko den "Nutzen", Leben retten zu können?
Ch. Hörl, Deputy Head of International Co-Operation, Deutsches Rotes Kreuz

  • Grundbedingungen für humanitäres Arbeiten in Krisenländern
    - Humanitärer Imperativ vs. Duty of Care
  • Praxisbeispiele

    • Sonderfall Ebolaeinsätze in Afrika - Jemen, Syrien, Irak
    • Nothilfe nach Erdbeben/Tsunami Indonesien/Sulawesi

  • Vor- und Nachsorge für Helfer inkl. psychologischer Unterstützung
  • Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen

 

 

RECHTSSICHERHEIT PLUS KOSTEN- UND RESSOURCENEINSPARUNGEN DURCH DIGITALES REISESICHERHEITSMANAGEMENTSYSTEM


Rechtssichere Implementierung von Reisesicherheitsmanagementsystemen zur Erfüllung der Arbeitgeberfürsorgepflichten: Datenschutz – Informationssicherheit – Haftung/ Digitale Lösungen insbesondere für KMU

H. Berens, Leiter Kompetenzzentrum Internationale Sicherheit, Studiengangsleiter Wirtschaftsrecht, Compliance und Corporate Security, Rheinische Fachhochschule Köln

  • Umsetzung der EU-DSGVO zum Schutz personenbezogener Daten in Reisesicherheitsmanagementsystemen /Vermeidung von Bußgeldern
  • Gewährleistung der Informationssicherheit (Reisedaten, Reiseziele, Kundenkontakte etc.)
  • Berücksichtigung der Pflichten des Unternehmens bei Entsendung von Mitarbeitern in sicherheitskritische Länder zum Schutz der Mitarbeiter und zur Vermeidung haftungsrechtlicher Konsequenzen
  • Praxisbeispiel: Kosten- und Ressourceneinsparungen durch
    digitales Reisesicherheitsmanagementsystem

 

 

PROFFESIONAELLE PRAXISTIPPS FÜR LÄNDER MIT ERHÖHTEM/HOHEN SICHERHEITSRISIKO


Überleben ist kein Zufall: Prinzip „Low Profile“ – Wie unauffälliges Reisen die eigene Sicherheit im Ausland erhöht
F. Peil, Sicherheitsberatung Nahost & Nordafrika

  • Unauffällig reisen – Low Profile als Grundprinzip der Reisesicherheit
  • Wie Low Profile die eigene Sicherheit im Ausland erhöhen kann
  • Warum interkulturelle Kompetenz die Voraussetzung für unauffälliges Reisen ist
  • „Low Profile“ und „Gray Man“: Tipps für das unauffällige Verhaltenim Ausland
  • Unterwegs in Hochrisiko-Gebieten: Wo die Grenzen von Low Profile liegen
  • Fallbeispiele aus der Praxis

 

 

 

Ende der Veranstaltung: 6. Februar, 16:45 Uhr