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Teilnehmerstimmen

»Immer wieder eine wichtige, gewinnbringende und zum Netzwerken hervorragend geeignete Veranstaltung auf hohem Niveau!
Die Themenschwerpunkte sind zweckmäßig und sehr ausgewogen gewählt, die Veranstaltung eingebettet in toller Kulisse mit spannendem Rahmenprogramm.
Aus meiner Sicht für alle Notfall- und Krisenmanager eine Pflichtveranstaltung. Bitte weiter so!«

Michael Happach, RATIONAL Dienstleistungsgesellschaft mbH

weitere Teilnehmerstimmen

8. Netzwerktreffen für Krisen- und Notfallmanager (Nachbericht)

Auf Einladung der SIMEDIA Akademie GmbH trafen sich am 11. und 12. April 2016 am Flughafen Frankfurt mehr als 130 Krisenmanager und Sicherheitsexperten zum jährlichen Netzwerktreffen.

Die Teilnehmerliste liest sich wie ein „Who is who" der Unternehmenslandschaft im deutschsprachigen Raum.

 

Aktuelle Sicherheitsherausforderungen, Erfahrungsberichte aus der praktischen Krisenbewältigung und kollegiales Netzwerken in einem besonderen Ambiente – so lässt sich die Veranstaltung treffend zusammenfassen.

 

Nach dem Mittagessen eröffnete Axel Bédé das Programm mit dem traditionellen „Krisenreview" auf das vergangene Jahr: Wie kann es sein, dass in einer Unternehmens-Hauptzentrale eine fingierte Pressekonferenz des „Peng-Kollektivs" stattfindet? Warum ist die Kommunikation rund um die Absage des Fußball-Länderspiels in Hannover aufgrund von Terrorwarnungen als „unglücklich" zu bezeichnen? Welche Herausforderungen sind angesichts der Ransomware-Angriffe u.a. auf Krankenhäuser im Bereich des Cyber-Krisenmanagements zu bewältigen? Welche Erkenntnisse können aus der „holprigen" Rückrufaktion bei Mars abgeleitet werden? Und warum stellt das Zugunglück in Bad Aibling aus Sicht der Social-Media-Kommunikation eine Zäsur dar? Im Sinne von „Lessons learned" wurden u.a. diese Fragen erörtert und Optimierungspotenziale abgeleitet.

 

Teilnehmer beim 8. Netzwerktreffen für Krisenmanager 20164U9525 - Der Germanwings-Absturz steht für eines der schrecklichsten Ereignisse der jüngeren Vergangenheit. In seinem Vortrag zeichnete Holger Roßlan, Leiter des Notfallmanagements am Flughafen Düsseldorf detailliert und minutiös die Ereignisse und Herausforderungen an das Notfallmanagement des Flughafens nach: Die Einberufung des Stabs und die Aktivierung der Personenauskunftsstelle, die Alarmierung des Flughafen Care Teams und die Aufnahme der Betreuung abholender Angehöriger, die Koordination und Information der auflaufenden Pressevertreter, der pietätvolle Umgang mit einem sich spontan entwickelnden Trauerbereich im Terminal, die Koordination der sogenannten Missionflights für die Angehörigen an die Absturzstelle bis hin zu Aufgaben rund um die Rückführung der Opfer - die Herausforderungen waren groß und brachten eine Vielzahl an Erkenntnissen - auch für das Notfallmanagement in anderen Branchen.

 

Mit der bundesweiten Koordination der Flüchtlingshilfe in Deutschland am Beispiel des DRK wurde ein weiteres aktuelles Thema behandelt: Jürgen Kraft, der als Krisenmanager verschiedene Bundes- und Landesstäbe koordinierte, bot spannende Einblicke in die Herausforderungen in den zentralen Einrichtungen in Sachsen, Bayern und Hessen und zeigte die operativen Besonderheiten aufgrund unterschiedlicher Stabsorganisationen auf.

 

Besichtigung des Lufthansa Flight Training CenterAbgerundet wurde der erste Veranstaltungstag durch eine Besichtigung des Lufthansa Flight Training Centers. Das Team um Helmuth Mrkwicka bot spannende und unterhaltsame Einblicke in die Themen Luft- und Flugsicherheit.

Beim gemeinsamen Rundgang konnten die Teilnehmer die jeweils 20 Millionen Euro teuren Flugsimulatoren bewundern und die hohe Ausbildungsqualität bei der Lufthansa erkennen.

Der „Brückenschlag" zum Krisenmanagement in Unternehmen ließ sich mit dem Grundsatz „Üben, üben und nochmals üben" sehr einfach herstellen.

 

 

Das gemeinsame Abendessen im rustikalen Ambiente des „PAULANER IN THE SQUAIRE" - Europas größtem Bürogebäude lud zum Netzwerken ein. Bis in den späten Abend wurden neue Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht sowie aktuelle Themen und Trends diskutiert.

 

Auch der zweite Veranstaltungstag bot spannende Themen:

Welche Tücken und Fallstricke auf Sicherheitsverantwortliche beim Thema Veranstaltungssicherheit warten, darauf machte Sabine Funk von IBIT aufmerksam: Allzu schnell wähnen sich Organisatoren und Verantwortliche bei Unternehmensevents „in Sicherheit", da die gesetzlichen Grundlagen eingehalten sind. Anhand vielzähliger Praxisbeispiele zeigte Sie jedoch, dass eine moderne Sicherheitsplanung für Veranstaltungen mehr Wissen und Konzepte, z.B. zur Platz- und Wegeplanung, Personenlenkung und personellen Sicherheit erfordert.

 

Nachdem das Thema Cybercrime bereits im Einführungsvortrag anklang, bot der Erfahrungsbericht von Wolf-Rüdiger Moritz Einblicke in die Bedrohungslage und erlebten Cyberangriffe eines Technologieunternehmens. Detailliert wurde das Cyber-Krisenmanagement anhand eines konkreten Falls nachgezeichnet und das Konzept zur Bewältigung von Krisen mittels eines schlagkräftigen Cyber Response Teams vorgestellt.

 

Das ernst gemeintes Üben immer auch Mut voraussetzt, wurde im Zuge des Vortrags von Christian Langensiepen deutlich: Das Szenario „Harte RZ-Abschaltung mit gleichzeitiger Arbeitsplatzsperrung" braucht Überzeugungskraft. Dank sorgfältiger Vorbereitung und Abstimmung aller Beteiligten steht am Ende aber die Erkenntnis, dass „nur mit einer Übung in Produktion die Wahrheit über die installierte Technik und die Menschen, die sie betreiben, zu erfahren ist" - dem gab es auch aus Sicht der Teilnehmer nichts hinzuzufügen.

 

Den Schlusspunkt der Vorträge bildete André Duvillard mit Erfahrungen aus der Sicherheitsverbundübung Schweiz mit den Szenarien Blackout und Pandemie. Es wurde eindrucksvoll deutlich, dass gerade bei föderalen Strukturen ein klares gemeinsames Führungsverständnis sowie ein klares Priorisierungs-, Verzicht- und Verteilkonzept bei knappen Ressourcen die Schlüsselfaktoren zur erfolgreichen Krisenbewältigung sind.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung wartete noch ein besonderes Highlight auf die Teilnehmer:

Die Unternehmenssicherheit der Fraport AG öffnete ihre Türen und bot die Möglichkeit „hinter die Kulissen" des Krisenmanagements am Flughafen Frankfurt zu blicken. Friedhelm Jungbluth, Leiter der Unternehmenssicherheit begrüßte die Teilnehmer in den Räumen des Special Assistance Teams, wo im Ereignisfall Betroffene und Angehörige professionell betreut werden. Nina Reitz und Patricia Heindörfer-Papst - beide verantwortlich im Bereich Notfallmanagement - boten eindrucksvoll Einblick in ihre Arbeit und führten die Teilnehmer u.a. in die Notfallinformationszentrale sowie das Emergency Response & Information Center.

 

Mit diesem gelungenen Abschluss endete das 8. Netzwerktreffen für Krisen- und Notfallmanager - nicht ohne das Versprechen der Teilnehmer, sicher im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

 

Die SIMEDIA Akademie dankt allen Referenten, Teilnehmern und besonders den Mitwirkenden der Fraport AG sowie des Lufthansa Flight Training Centers für eine einzigartige Veranstaltung und freut sich auf ein Wiedersehen!

  


 

Nachbericht zum 6. Netzwerktreffen für Krisenmanager
 

Netzwerktreffen für Krisenmanager im PhantasialandAm 24. / 25. März 2014 trafen sich 80 Krisen- und Notfallmanager namhafter Unternehmen zum jährlichen Netzwerktreffen der SIMEDIA Akademie.

Als Veranstaltungsort präsentierte sich das Phantasialand in Brühl bei strahlendem Sonnenschein als perfekter Gastgeber. Die Teilnehmer begaben sich mit den Referenten im wahrsten Sinne des Wortes auf eine Weltreise!

Lesen Sie mehr in unserem Nachbericht!

 

 


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